Night of light 2020 in Kevelaer

Neben vielen anderen Branchen, hat insbesondere das Veranstaltungsgewerbe ganz besonders unter den Folgen von Corona zu leiden. Quasi über Nacht wurde sie ihrer Existenzgrundlage beraubt. Aus diesem Grunde rief sie dazu auf, mit einer „Night of Light“, ihre Probleme in den Fokus der Öffentlichkeit zu bringen.

Um ein Zeichen zu setzen, wurden überall in Deutschland, besondere Gebäude rot angeleuchtet. Auch bei uns in Kevelaer fanden spontan (mindestens) drei Aktionen zu Night of Light statt. Rot illuminiert wurden: unser guter alter Wasserturm, unser neues Gradierwerk sowie unser Bühnenhaus, in dem dieses Jahr unzählige Veranstaltungen abgesagt werden mussten.

Meine gestrigen Besuche führten meine Familie und mich zum Wasserturm und zum Sole Park St. Jacob, mit dem neuen Gradierwerk.

Es war mit ca. 22:00 Uhr noch recht früh, als wir am rot beleuchtetem Wasserturm ankamen. Hier trafen wir gut gelaunte Menschen, wie Mike Sleeves und Udo Fischer, mit denen wir unter anderem bei „Inside Kevelaer“, gemeinsam aktiv sind. Nach einem kurzen Plausch ging es weiter zum Sole Garten und dem, ebenfalls rot illuminierten Gradierwerk.

Es war einfach nur faszinierend, was im Sole Garten los war. Menschen saßen zu später Stunde mit Decken auf der Wiese und genossen die sommerlich warme Nacht. Und das an einem Montagabend. Überhaupt fühlte man sich hier in Kevelaer, wie in einer anderen Welt. Wie in einem klassischen Urlaubsort, irgendwo am Mittelmeer.

Leider war das Innere des Gradierwerkes bereits abgeschlossen. Doch zumindest die Kamera konnte die rot erleuchteten Giebel auch von Innen erfassen.

Es war ein wunderschöner Abend und ich bin mir sicher, dass unser neuer Sole Garten sich weiter zu einem Magneten für Kevelaerer und Nicht Kevelaerer entwickeln wird.

Wir sollten dennoch nicht vergessen, worum es bei der Night of Light eigentlich geht: den Aufruf, auch an die Menschen zu denken, die uns in der Vergangenheit, mit großem Einsatz viele schöne Stunden ermöglicht haben. Sei es auf Konzerten, Theaterstücken, Stadtfesten, Trödelmärkten und so weiter. Auch sie sind von den wirtschaftlichen Folgen Coronas betroffen, es geht um ihre Existenzen. Genau wie bei den meisten Gastronomen, Händlern, vielen Dienstleistern und all den Menschen, die ich jetzt vergessen habe, hier aufzuzählen.

So ziemlich jeder von uns hat unter den Folgen der Coronakrise zu leiden, die einen wirtschaftlich, weil sie nicht mehr in dem Umfang arbeiten können, wie sie es müssten, die anderen, weil sie im Moment vor lauter Arbeit nicht mehr wissen, wo rechts und links ist. Wieder anderen kostete Corona ihre Gesundheit oder Ihr Leben.

Stadtradeln nach Winnekendonk

Ich bin froh, dass ich auch heute wieder, bei schönstem Wetter, ein paar Kilometer fürs Stadtradeln einfahren konnte.

Diesmal ging es mit einem Teil der Familie, durch die Schravelsche Heide.

Unser heutiges Ziel lag in Winnekendonk, wo wir trotz gemütlicher Fahrweise, auch recht schnell ankamen.

Nur noch ein kleines Stück durch Winnekendonks Gewerbegebiet und wir erreichten unser Tagesziel.

Na, habt Ihr es erraten? Unser Ziel war das Eiscafé „Das Dielchen“. Meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp für richtig leckeres Eis.

Nach dieser herrlichen Erfrischung, ging es dann am Minigolf Platz und dem Campingplatz „Anna Fleuth“ vorbei, zurück nach Kevelaer.

Auf dem Rückweg sah die Landschaft stellenweise so aus, wie das Hintergrundbild von Windows XP 😉